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Nicht so glimpflich war ich davongekommen. Ich durfte noch am Unfallort ins Röhrchen blasen, Alkohol als Ursache war danach ausgeschlossen. In der Uniklinik Besancon konstatierte man dann einen gebrochenen linken Arm, einen malträtierten Kiefer, der am Kinn durchgebrochen und links oben aus dem Gelenk gebrochen war. Der Kiefer hatte sich dann durch den linken Gehörgang gebohrt, so daß sich 3 medizinische Fachbereiche um mich kümmerten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sehe ich mir heute den zerschmetterten Helm an, so wird klar, daß ich den Rest der Bewegungsenergie in der Fahrzeugtür abgebaut habe und dabei dann heftigst mit dem Kopf auf die Dachkante aufschlug. Dies war damals der Top Helm im Yamaha Programm! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vorab: die Versorgung in der Uniklink Besancon war sehr gut. Ohne weiter nachzudenken gab ich die Zustimmung zur Kiefer-Operation und auch nach Begutachtung durch deutsche Ärzte haben die Franzosen da eine sehr gute Arbeit geleistet. Nachteilig war jedoch, daß in Frankreich die Unfallchirurgie kein Fachbereich ist. Der gebrochen Arm wurde einfach am Körper fixiert und nach etwa 10 Wochen hätte man mit Krankengymnastik begonnen ... Merke: nach einem Unfall - wenn es irgendwie geht: Behandlung in Deutschland! Zum Glück waren meine Frau und mein Bruder nach Besancon gekommen und zusammen mit Achim wickelten sie den administrativen Bereich ab: Polizei, Motorradwerkstatt, Krankenhaus. Mittwochs wurde ich von der Polizei vernommen, die mich freundlich und fair befragten und berieten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am folgenden Freitag fand die Rückführung nach Deutschland statt, der ADAC Schutzbrief und der Krankenwagen des ASB machten es möglich, allerdings ist man nach 6 Stunden Krankentransport völlig erschöpft. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nach Einlieferung in die Uniklinik Mainz folgte nach dem Röntgen die dringende Einweisung zur Operation des Arms. Es stellte sich ein Spiral- und Splitterbruch heraus und die Teilchen mußten mit einem Nagel und einigen Schrauben wieder eingefangen und fixiert werden. Wiederum Dienstags erfolgte die erfolgreiche Operation und eine Woche später begann die Krankengymnastik - ein 3 monatiger, schmerzlicher Weg begann.. Nicht auszudenken, wenn der Arm 10 Wochen nicht mehr bewegt worden wäre! Schon jetzt nach 2 1/2 Wochen waren die Muskeln und Lymphen weg oder eingetrocknet. Ich war ein braver Patient und nach insgesamt 3 1/2 Wochen Krankenhausaufenthalt wurde ich bereits entlassen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||